B e r i c h t e

 

Gemeindeausflug nach Magdeburg

Am 20.05.2017 unternahm Munsters Pfarrgemeinde St. Michael einen Ausflug zum sowohl katholischen als auch evangelischen Bischofssitz Magdeburg, um einige historisch interessante und wunderschön anzusehende Stätten im historischen Teil der Stadt zu besichtigen.

Mit Sonne am Himmel und fröhlichem Gemüt besuchten die 48 Ausflügler zunächst das Wahrzeichen der Hauptstadt Sachsen-Anhalts: den in gotischem Baustil errichteten Dom mitsamt seiner herrlichen Außenanlagen. Frisch gestärkt, begab sich die fidele Gruppe nach einem leckeren Mittagessen mit einem Reiseführer, der Interessantes zu Faunbrunnen, Hundertwasserhaus und diversen anderen Besonderheiten zu sagen wusste, auf den Weg zum romanischen Kloster Unser Lieben Frauen.

In dessen prächtig blühendem Innenhof erfuhren wir zunächst Grundsätzliches zur Geschichte, um dann den Kreuzgang, die Kirche und die für die Nutzung als Kunstmuseum umgestalteten Räume mit beeindruckenden Exponaten zu besichtigen.

Nach anschließender Bewunderung des Alten Marktes mit Rathaus, Standbild des Magdeburger Reiters und einem herrlichen Hirschen, der als Verheißung des Paradieses gilt, wurde die verbleibende Zeit für einen Einkaufsbummel oder zum Eis- und Kuchengenuss genutzt.

Barbara Lagrèze-Noll

 

St. Michael in Magdeburg

Kulturelles Sonnenbad im Kloster Unsere Lieben Frauen in Magdeburg.

Kleiderstubenteam von St. Michael

Flüchtlinge gehören zum Bild von St. Michael

Wenn in diesem Jahr die Katholische Frauengemeinschaft und die Männergemeinschaft von St. Michael auf ihre Gründungen vor 70 Jahren zurückblicken, dann wird wieder einmal deutlich werden, dass die Gemeinde einmal und in erster Linie aus Heimatvertriebenen entstanden ist. Seit 2014/15  gehören erneut Flüchtlinge zum Bild von St. Michael. Es sind die Menschen, die aus heutigen Kriegs- und Katastrophengebieten den Weg nach Deutschland gesucht und gefunden haben. Viele von ihnen unter unvorstellbaren Gefahren und Strapazen. Die Gemeinde unter Pfarrer Jacek Kubacki hat verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Menschen, die Hilfe suchen, das Leben ein wenig zu erleichtern. Als erstes hat die Caritas eine Kleiderkammer eingerichtet, die heute von einem erfahrenen und engagierten Team betreut wird. Wir leben vom großherzigen Geben und dankbarem Nehmen, sagt Maria Wagner und unterstreicht, wie wichtig häufig die Neueinkleidung für die Flüchtlinge sein kann, wenn sie lediglich mit dem, was sie auf dem Leib getragen haben, hier angekommen sind. Auch andere Gebrauchsgegenstände werden angenommen und an Bedürftige weiter gegeben. Wenn eine Flüchtlingsfamilie beinahe Jahre hindurch in St. Michael zu Hause ist und dann abgeschoben wird, dann sind das für die, die sich in die Flüchtlingsarbeit einbringen, schmerzliche Zeiten. Das kann für beide Seiten sehr weh tun, wie sich erst kürzlich zeigte. Helga Thierjung und Günter Brodowski haben Mitte 2015 mit der Organisation eines regelmäßigen Flüchtlingstreffs im Pfarrheim begonnen und werden von vielen Helferinnen und Helfern dabei unterstützt. Zwar platzt der Saal nicht mehr, wie anfangs aus allen Nähten, aber die sich jeden Donnerstag hier treffen, fühlen sich wohl und sind für vieles dankbar. Hans-Konrad Hoff und Dieter Graßler aus Faßberg sind geschätzte Vermittler der deutschen Sprache. Besonders dankbar sind die Flüchtlinge, wenn ihnen bei Behördengängen geholfen wird. Nicht nur die Christen unter ihnen bringen sich in das Gemeindeleben ein und gehören zum Bild der Gottesdienstbesucher. Wenn jetzt wieder bei schönem Wetter die Kinder im Innenhof spielen, dann merkt keiner, welcher Religion oder Nationalität sie angehören. Die Gemeindemitglieder machen mit den Flüchtlingen und den Aufgaben, die sie für diese übernommen haben, positive Erfahrungen. Das ist nicht zu übersehen und wird von allen Seiten registriert. Trotzdem bleibt es das wichtigste Anliegen auch bei den politischen Diskussionen am sogenannten Biertisch, dass nichts die Bemühungen ersetzen kann, die dazu beitragen, dass die Fluchtursachen beseitigt werden oder gar nicht erst entstehen.

Maria Wagner

 

 

Gymn. Munster, Kl. 6 c, 170531 (2)

Schüler auf Kirchentour

Es ist wieder einmal soweit! Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Munster sind in Rahmen des Religionsunterrichtes von Kirche zu Kirche unterwegs. Sie wollen dabei die Gotteshäuser und ihre Kunstschätze kennenlernen, aber auch ein wenig über die jeweilige Gemeinde, die dort ihr Zuhause hat erfahren und die Besonderheiten der Konfession kennenlernen, zu der die Gemeinde gehört. Die Klasse 6 c des Gymnasiums Munster, das auch von Schülern aus Bispingen besucht wird, war mit dem Religionslehrer Hans-Georg Kranz wieder in der katholischen Kirche St. Michael, dem für die meisten Schüler fremden Gotteshaus. Hier in den Heide bekennen sich eben nach der vor 500 Jahren begonnen Reformation nur gut 10 % der Menschen zur katholischen Konfession. Ein Schüler hatte sich bereits vor Tagen in der Gemeinde informiert und stellte seinen Mitschülern das 1960 eingeweihte Gotteshaus vor und machte sie mit einigen Besonderheiten vertraut, die man in einer evangelischen Kirche nicht findet: Weihwasser, Beichtstuhl, Tabernakel mit ewigem Licht, einer Muttergottes-Statue und nicht zuletzt die 14 Kreuzwegstationen. Die Kinder staunten auch darüber, dass die noch vor dem 2. Vatikanischen Konzil errichtete Kirche bald nach ihrer Fertigstellung umgestaltet werden musste. Der schlesische Künstler Josef Baron aus Unna-Hemmerde hat 1980 den Altarraum nach den Beschlüssen der Bischofsversammlung in Rom umgebaut und etwas später auch die 14 kostbaren Kreuzwegstationen geschaffen, die ein großherziges Ehepaar der Gemeinde schenkte. Von diesem bedeutenden Kirchenkünstler stammt auch die Schäfergruppe gegenüber der Kreissparkasse. Sie war seinerzeit ein Geschenk des Geldinstituts an die Stadt zum Abschluss der Um- und Neugestaltung der Innenstadt. Vor einigen Jahren kam auch noch das so aktuelle und eindrucksvolle Mahnmal gegen Krieg, das in der nordrhein-westfälischen Stadt Holzwickede stand auf das Kirchgrundstück von St. Michael. Auch dieses Kunstwerk hat Josef Baron in Sandstein gehauen. Einige Reliefs müssen demnächst dringend restauriert werden

Munster, den 31. Mai 2017

Dietrich Breuer

 

Die 6 c des Gymnasiums Munster/Bispingen vor dem Mahnmal gegen Krieg von Josef  Baron  auf dem Grundstück von St. Michael. (D. Breuer)

 

Engagierte Helferinnen betreuen die Kleiderstube der Caritas von St. Michael, in der nicht  nur Flüchtlinge Hilfe finden.

(W. Hechinger)

  Heilig-Geist-Kirche wurde vor 50 Jahren geweiht

Den 50. Weihetag ihrer Heilig-Geist-(Filial-)Kirche in Faßberg feierte die St. Michael- Kirchengemeinde Munster/Faßberg am vergangenen Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem informativen und gemütlichen Beisammensein in der OASE, dem Soldatenheim des Luftwaffenstandortes. Der Dechant des Dekanates Celle, Pater Andreas Tenerowicz, assistiert von Pfarrer Jacek Kubacki und Militärpfarrer Thomas Funke leitete den Festgottesdienst, dem eine stattliche Gemeinde beiwohnte. Allein die zum ersten Mal wieder von Hand gespielte Orgel versetzte die Feiernden in eine entsprechende Stimmung. Pfarrer Jacek Kubacki begrüßte die Gottesdienstbesucher und dankte allen, die sich in den letzten Jahrzehnten für die katholische Gemeinde mit einer wahrhaft wechselvollen Geschichte bis auf den heutigen Tag engagiert haben. Er freute sich vor allem, dass Dechant Tenerowicz zu diesem Weihefest nach Faßberg gekommen ist. Wenn es auch in erster Linie um den Geburtstag eines Gebäudes geht, so der Prediger aus Celle, so kommt es doch immer darauf an, wie wir Christen, welchen Bekenntnisses auch immer, die Botschaft unseres Gottes, unseren Herrn Jesus Christus in der Welt von heute umsetzen. Die Heilig-Geist-Kirche war und ist ein Haus Gottes, in dem wir immer wieder neu die Kraft suchen können und finden werden, die es uns ermöglicht, wachsam und zugleich aufmerksam zu sein für den Augenblick und die Zeit, da uns der Herr braucht und die Menschen brauchen. In der OASE herrschte eine heitere Atmosphäre. Dieter Graßler führte Regie und ließ gleich zu Anfang einem Geburtstagskind unter den Gästen ein Ständchen singen. Vorbildlich, wie die OASEN-Mitarbeiter die Gäste bewirteten und wohltuend die Grußworte der Ehrengäste. Pastor Rudolf Blümke der Ev.-luth. Laurentius-Gemeinde Müden-Faßberg hat nicht nur keine Probleme mit den Katholiken. Er empfindet gerade das Miteinander der beiden Konfessionen in Faßberg als beispielhaft und in jeder Beziehung wertvoll. Höhepunkt des Beisammenseins war zweifellos der historische Rückblick auf die Geschichte der katholischen Gemeinde in Faßberg, den Hans-Jürgen Lang mit Lichtbildern und Sachkenntnis vermittelte. Er kennt das Leben der Gemeinde von Kindheit an. Die Gemeinde ist so alt wie Faßberg selbst. 1938, mit der Errichtung des Flugplatzes mitten in der Heidelandschaft wurde für die Seelsorge innerhalb der Wehrmacht die Michaelkirche als Simultankirche gebaut. Am 18. Dezember 1938 wurde sie eingeweiht. Zunächst in einen evangelischen Gottesdienst und anschließend in römisch-katholischem Ritus. Das brüderliche Miteinander unter einem Dach klappte bis zur Weihe der Heilig-Geist-Kirche im Jahr 1967 durch Bischof Heinrich-Maria Jansen und dauert auch unter verschiedenen Dächern bis auf den heutigen Tag an. Lang erinnerte an viele Namen und Ereignisse nicht nur der letzten 50 Jahre und die wechselhaften Zugehörigkeiten der Faßberger Katholiken im Laufe der Geschichte. Seit 2006 gehören sie zur St. Michael-Gemeinde in Munster und dazwischen waren sie schon einmal den Gemeinden in Unterlüss und Bergen zugeordnet. Der 50. Weihetag der Kirche war ein großer Tag für alle.

 

50 Jahre
Heilig Geist von Außen, 2004
  • Dechant Pater Andreas Tenerowicz aus Celle, assistiert von Pfarrer Jacek Kubacki und Militärpfarrer Thomas Funke, zelebrierte den Gottesdienst       zum 50. Weiheta der Heilig-Geist-Kirche in Faßberg zusammen mit einer stattlichen Gemeinde. (D. Breuer)
  • Die Heilig-Geist-Kirche in Faßberg wurde am 11. November 1967 durch Bischof Heinrich-Maria Jansen geweiht. (D. Breuer)
  • Die Katholiken aus Faßberg und Müden gehören inzwischen zur St. Michael-Gemeinde in Munster. Zum 50. Kirchweih-Jubiläum waren viele Munsteraner nach Faßberg gekommen. 

 

Dicke Spende für Waisenhaus

Das Waisenhaus St. Theresa‘s Orphanage in Rentachintala, Südindien darf sich auf eine Zuwendung der St. Michael-Gemeinde freuen. Am vergangenen Sonntag hatten das Team des Eine-Welt-Ladens, die Jugendgruppe und die Kleiderkammer der Caritas zum wiederholten Male zu einem Suppe-Essen nach dem Gottesdienst eingeladen. Überraschend viele Gottesdienstbesucher nahmen diese Einladung an. Auch sich inzwischen heimisch fühlende Flüchtlinge hatten bei der Zubereitung der Speisen geholfen. Deshalb gab es ein breitgefächertes Suppen-Angebot. Die Töpfe waren nach kurzer Zeit geleert. Gut, dass die Jugendlichen mit einem reichhaltigen Backwarenangebot aufwarten konnten, welches zu einer Tasse Kaffee auch bald an den Mann bzw. die Frau gebracht war. Maria Wagner übergab der für das Hilfsprojekt verantwortlich zeichnenden Helga Thierjung den stolzen Betrag von über 300,- EURO, der von Benutzern der Kleiderkammer gespendet worden war. So können jetzt insgesamt 650,- EURO nach Indien überwiesen werden. St. Theresa‘s Orphanage Waisenhäuser gibt es weltweit. Das in Rentachintala hat die Unterstützung besonders nötig.

Foto: Suppe-Essen, Kuchen verzehren, für gebrauchte Kleidung spenden! Den Erlös von 650,-  EURO kann jetzt die St. Michael-Gemeinde dem Waisenhaus St. Theresa`s Orphanage in  Südindien zur Verfügung stellen. (D. Breuer)

Munster, den 20. November 2017                                                                                                                                                        Dietrich Breuer

 

St. Michael, Suppe. Essen, (1)
St. Michael, Suppe. Essen,  (6)
St. Michael, Suppe. Essen

Bischof Norbert Trelle firmt 15 junge Christen

Der ehemalige Bischof von Hildesheim Norbert Trelle spendete am vergangenen Sonntag 15 jungen Christen der St. Michael-Gemeinde Munster/Faßberg das Sakrament der Firmung. Seit Monaten hatten sich die Firmbewerber unter Anleitung von Pfarrer Jacek Kubacki und den Katecheten Katja und Dietmar Rose auf dieses für einen jungen Christen wichtige Ereignis vorbereitet. Dazu gehörten regelmäßige Zusammenkünfte, ein Wochenende in der Jugendherberge Müden, die Teilnahme an der Chrisammesse im Hildesheimer Dom am Gründonnerstag und nicht zuletzt die Mitgestaltung des ökumenischen Jugendkreuzweges in Munster.

Bei herrlichem Sonnenschein füllte sich St. Michael mit zahlreichen Gemeindemitgliedern, vor allem aber mit Familienangehörigen, Paten und Verwandten der Firmlinge. Unter den Klängen der Orgel zogen die jungen Leute und zuletzt der Gemeindepfarrer sowie der Bischof von Ministranten begleitet in die Kirche. Wesentlichen Anteil an der musikalischen Gestaltung des festlichen Gottesdienstes hatte zudem der Singkreis  Kreuz + Quer. In seiner Predigt, angelehnt auch an das Evangelium des Tages mit dem Gleichnis vom guten Hirten, versuchte der Bischof mit den jungen Menschen die große Bedeutung des Sakramentes der Firmung deutlich zu machen. Jeder einzelne Mensch hat seinen unverwechselbaren Wert, seinen Platz und seine Aufgabe zu erfüllen. Und wer auf Gott vertraut, sich von gutem, sprich heiligem Geist leiten lässt, der wird nicht nur selber ein ganz anderer Mensch, sondern er wird zum Segen auch für seinen Nächsten, die Gemeinschaft. Nach der Erneuerung des Taufgelübdes - Jeder von euch kann auch jetzt noch Nein sagen, betonte der Bischof ausdrücklich. – wurde das Sakrament gespendet, indem Trelle die Firmlinge bei ihrem Firmnamen rief und mit Chrisam-Öl salbte. Nach dem Ende der Messfeier wurden herzliche Dankesbotschaften hin- und hergeschickt  und nach einem Erinnerungsfoto im Kirchgarten gab es noch ein kurzes Beisammensein mit dem Oberhirten. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Barbara Langrèze-Noll gab ihrer Freude und Erwartung darüber Ausdruck, mit den jungen Gefirmten treue und verantwortungsbewusste Gemeindemitglieder heranwachsen zusehen. Überall ist gute, fröhliche Stimmung rund um das Fest der Firmung zu beobachten.

 

Foto: Nach dem Gottesdienst und vor der Feier mit Familie und Gästen gibt es natürlich das Erinnerungsfoto mit dem Bischof.

Die Ministranten tragen ihre neuen Gewänder, deren  Anschaffung die St. Michael Kirchenstiftung ermöglichte.

Munster, den 23. April 2018

Dietrich Breuer

 

Firmung,

 Lars-Christian Becher, Lena Borchert, Jennifer Galla, Max  Gette, Jeremias Hoff, Finn Kupitz, Linus Kupitz, Anna Katharina Maertens, Jan-Paul  Malinowski,       Elias Maximilian Rose, Martin Ruder, Eva Schloen, Oliwia Thomys, Isabella  Völker und Georgina Voskuhl.

Foto: D. Breuer

Mit Jesus in einem Boot – Erstkommunion 2018

Am 13. Mai 2018 sind 13 Kinder aus unserer Gemeinde: Emilie Appelhans, Kevin Chmura, Franziska Cygan, Victoria Dworazyk, Janne und Mirja Fredelake, Andrea Meli, Benedikt Nonnenmacher, Oliver Podsada, Marcel Porschke, Carolin Ruder, Nöel-Maximilian Schache und Rico Völker zu Jesus ins Boot gestiegen. Die Anker wurden gelichtet, die Segel gesetzt. Die Fahrt geht los! Wohin? Wir wissen es nicht. Wir kennen nur das letzte Ziel dieser Fahrt, und das ist die Ewigkeit bei Gott im Himmel. Welche Zwischenziele die Kinder aber auf dieser Welt anpeilen werden, das weiß niemand im Voraus. Auch was die Kinder auf dieser Fahrt alles erleben werden, wie viel Schönes, wie viele Abenteuer und wie viel Trauriges, wird nicht verraten. Mit Sicherheit wissen wir, dass die Kinder in Jesus den besten Steuermann der Welt haben. Er wird das Boot behutsam steuern und aufpassen, dass es nicht auf Grund läuft. Wir wissen auch, dass die Kinder in Jesus einen Kapitän haben, der seine Mannschaft mehr liebt als sein eigenes Leben. Ja er hat bewiesen, dass er sogar bereit ist, für seine Mannschaft zu sterben. Wir haben auch den besten Schiffskoch: Jesus selbst. Er sorgt nicht nur für unser leibliches Wohl. Er schenkt auch unserer Seele jene Nahrung, die sie braucht, um leben und lieben zu können, sich selbst. Das schönste Zeichen der Verbundenheit mit Jesus und der Verbundenheit untereinander ist die Heilige Kommunion. Das Wort Kommunion heißt so viel wie „Gemeinschaft“. Menschen, die am selben Mahl teilnehmen und das gewandelte Brot miteinander teilen, werden auf einzigartige Weise mit Jesus und miteinander verbunden. Liebe Kinder! Ihr seid zu Jesus ins Boot gestiegen. Eine spannende und abenteuerliche Fahrt wartet auf euch. Habt keine Angst! Solange ihr durch die Heilige Kommunion mit Jesus und auch untereinander verbunden seid, kann euch auf dieser Fahrt nichts wirklich Schlimmes zustoßen.  Eure Mannschaft aus demselben Boot:

Pfarrer Jacek Kubacki, Frau Christina Sczesny,  Frau Katja Rose

Text: Pfarrer Kubacki

 

EK2019

Bild: Frau Schenkel