Liebe Gemeinde!
An eine Grenze zu stoBen, ist meist eine unangenehme Erfahrung. Friiher musste man an jeder Staatsgrenze innerhalb Europas lange warten, Ausweispapiere vorzeigen, manchmal den Kofferraum offnen, um dann endlich mit Erlaubnis der Grenzbeamten weiterfahren zu durfen.
Grenzen existieren aber nicht nur zwischen Landero, sondem auch zwischen Menschen. Und wer diese Grenzen ignoriert oder gar iiberschreitet, macht sich ziemlich unbeliebt oder lost sogar heftige Konflikte aus.
Die schlimmsten Grenzen aber sind die eigenen Begrenzungen. An die Grenze der eigenen Gesundheit, der eigenen Leistungsfahigkeit zu stoBen, gehort zu den negativsten Lebenserfahrungen. Und am Ende steht fur uns alle die Grenze unseres Daseins in dieser Welt...
,,Auferstehung sprengt alle Grenzen" lautet der Titel des dynamischen Bildes auf der Vorderseite dieses Osterpfarrbriefes. Geradezu explosionsartig ilberstrahlt der lebendige Christus alles Dunkel des Todes, all das schmutzige Grau des Grabes. Und sein grenzenloses Licht erfasst alle Menschen, die sich der Auferstehung zuwenden.
Die Osterbotschaft lost nicht samtliche Grenzen unserer irdischen Existenz auf, aber sie macht sie durchlassig. Wir dilrfen darauf vertrauen, <lass hinter jedem Dunkel von Leid, Krankheit und Unzulanglichkeit das strahlende, aufrichtende Licht des Glaubens leuchtet.
Und dieses Licht halt nichts und niemand auf1
Eine gesegnete Karwoche und ein lichtvolles Osterfest
wünscht Pfarrer Guido Busche
© Rainer Sturm / pixelio.de








